Autor: Christian (Seite 2 von 4)

Auch wir machen Soja heimisch

Viele von euch werden sich gar nicht mehr an Daniels und meine E-Mail vom Mai erinnern, aber auch wir als kleinebeete beteiligen uns an der Aktion 1000 Gärten von Life Food (Taifun), was das Ziel hat, die Anbaubedingungen und -chancen für heimisches Soja auszuloten.

Los ging alles Mitte Mai mit der Aussaat…

Soja (1) Soja (1)
Soja (1) Soja (1)

Und jetzt, gerade mal 16 Wochen später, sind die Pflanzen im Schnitt einen Meter hoch und tragen 10 Reihen Bohnen. Nach und nach werden nun die Blätter gelb und die Bohnen wachsen fleißig. Und dann wird geerntet und gezählt. Dann gibt es auch hier ein Update 😉

Soja (1) Soja (1)

Aufräumanleitung für die Libelle

Wir nutzen die Libelle als Treffpunkt und als Ort, an dem wir unser Gemüse erhalten. Damit die Libelle als Gemüseabholstation und Ort der Vergemeinschaftung funktioniert, muss dieser

  1. offengehalten (Stichwort: Schichtplan via Odonata-Kalender -> siehe Pad),
  2. am Leben gehalten (Stichwort: Vokü, Brunch, KaTee -> siehe Pad), und
  3. vor allem sauber gehalten werden.

Um Letztgenanntes soll es heute hier gehen. Dabei sind zwei Arten des Sauberhaltens zu unterscheiden:

Erstens ist der sorgsame Umgang mit Gemüsekisten und -säcken zu nennen. Wenn ihr Gemüse abholt, dann befreit (fast) leere Kisten vom Dreck und Resten (-> Biomüll) und stapelt diese unter den Tischen oder im Flur (vom Hauptraum aus durch die erste Tür und dann links; haltet den Durchgang zum Treppenhaus einigermaßen frei). Belasst die Säcke auf der Plane und entleert (fast) leere Säcke analog zu den Kisten. Hebt heruntergefallene Gemüsereste (v.a. Zwiebelschalen) vom Boden auf – nutzt ggf. den Handfeger.

Zweitens muss jede Woche (in der geliefert wurde), die Libelle wieder für die anderen Gruppen nutzbar gemacht werden. Dafür kann man sich im Pad melden, muss sich allerdings einen Schlüssel besorgen. Wer einen hat und wie ihr diese Person(en) erreichen könnt, steht natürlich auch im Pad. Was ist zu tun? Termin (meist Donnerstags nachmittag) bekanntgeben (-> Pad). Meist melden sich noch ein paar Menschen, die ihr Gemüse noch holen wollen. Gemüse, dass nicht abgeholt wird/wurde in eine Kiste packen und für die Vokü bereitstellen oder anderweitig an die Menschen bringen. Restliche Kisten leeren und im Flur (s.o.) stapeln. Auf den Durchgang achten! Die Tür zum Flur muss noch zu öffnen sein. Boden reinigen: dafür stehen Feger und im Büro (im Flur rechts) ein Staubsauber zur Verfügung. Tische abwischen. Müll rausbringen: Genau dafür muss die Tür freibleiben. Da könnt ihr gleich testen, ob ihr dran gedacht habt ;). Die Tonnen stehen im Hinterhof; lasst die Tür nicht zufallen, denn der Schlüssel schließt diese nicht.

    UPDATE 27.02.2017

Der (neue) Platz für nicht abgeholte Eier ist im Büro der Libelle, im hinteren Materialregal. Dort steht ein Schild „unabgeholte Julia-Eier“ (bitte liegen lassen). Wenn dort am Donnerstag noch Eier von vor zwei Wochen stehen, können diese weg (bei Vokü verschenken oder selber mitnehmen). Der normale Libellenschlüssel öffnet und schließt auch die Bürotür.

Kürbisgnocchi mit roter Bete

Trotz oder wegen meiner Elternzeit komme ich gerade viel zum Kochen. Ein besonders leckeres Rezept, dass fast ausschließlich mit Erzeugnissen unseres Gartens auskommt, möchte ich euch jetzt nahelegen. Allein hab ich knapp 80min gebraucht – es empfielt sich also a) Zeit oder b) Freund_innen mitzubringen.

Beginnen wir mit den Kartoffeln und dem Kürbis. Ich habe 650g Kürbis und 350g Kartoffeln (jeweils geschält) genommen, jedes andere Verhältnis müsste man ausprobieren. Die Kartoffeln werden weichgekocht, den Kürbis kann man entweder im Ofen backen oder anbraten (wegen der Röstaromen). Für Faule geht aber auch mitkochen ;). Danach einen großen Topf mit Salzwasser ansetzen.

Kartoffeln und Kürbis noch heiß stampfen und mit 500g Mehl (ich hab Vollkorn-Weizen und -Dinkel genommen), 100g Hartweizengrieß und ein wenig Salz zu einem Teig verarbeiten. Das brennt immer ziemlich an den Fingern, weshalb ich erst mit der Küchenmaschine (mit Knethaken) vermenge und dann auf der Arbeitsfläche knete. Die zieht dann die Wärme recht bald aus dem Teig. Den Teig nun etwas ruhen lassen (5-10min).

Aus dem Teig Rollen formen; Durchmesser nach Bedarf. Je kleiner (ideal ist ca. 1,5cm Durchmesser) desto schöner sind die Gnocchi, desto länger dauert es aber auch. Die Rollen nun in kurze Stücke schneiden (ebenfalls am oben gewählten Durchmesser orientieren) und dann nach und nach in den Topf mit dem kochenenden Wasser geben. Ich drücke die Abschnitte noch kurz in der Hand zusammen, damit sie kugeliger werden.

Im siedenden Wasser gar ziehen lassen; wenn sie oben schwimmen, rausnehmen.

Die gewählte Menge reicht für ca. 6 Portionen.

Nun die ‚Sauce‘: eine rote Bete, eine Zwiebel und einen Apfel (alles ca. gleich groß, sonst Anzahlen anpassen) klein schneiden. Rote Bete und Zwiebel in einer großen Pfanne (da sollen später noch Gnocchi dazu) ca. 10min braten, dann der Apfel dazu und weitere 5min braten. Dann mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen und die Gnocchi (ca. 1/3 der obigen Menge) zugeben. Verühren.

Photo-2015-11-22-13-02-05_2303 Photo-2015-11-22-13-02-11_2304

Nun kann man nach Belieben anrichten und ggf. Käse oder – wie ich es getan hab – eine Meerrettich-Creme aus Meerrettich (ca. 50g) und sauerer Sahne (ca. 100g) darauf verteilen.

Guten Appetit!

Photo-2015-11-22-13-15-40_2307

Buletten mit Weißkohl – vegetarisch

Inspiriert von diesem Rezept habe ich mich gestern Abend an eine Variation der von den veganen Kohlrouladen schon bekannten Kidneybohnen-Buletten gemacht.

Mit leckerem Gemüse vom Feld, d.h. Möhren, einem Lauch (statt der vorgeschlagenen Zwiebel) und einem Kohlrabi (statt Sellerie) waren die ein voller Erfolg.

Wie wird’s gemacht?

  1. 1/2 Tasse Bulgur mit heißem Wasser überbrühen. Ofen auf 200 Grad vorheizen.
  2. Gemüse (Möhren, Lauch, Kohlrabi) kleinschneiden (Würfel mit ca. 5mm Kantenlänge) und in Öl anbraten. Wenn es durch ist auf einen Teller zum auskühlen legen.
  3. In der Zwischenzeit rote Bohnen (1 Dose) mit dem Bulgur (vorher restliches Wasser abgießen), Semmelbröseln (1/2 Tasse), Mehl (1/2 Tasse), Knoblauch (2 Zehen) vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Weißkohl in schmale Streifen schneiden und in Öl anbraten. Die Pfanne sollte ja wieder frei sein.
  5. Gemüse mit der Kidneybohnen-Masse vermischen und Buletten formen. Bei mir sind es 7 geworden.
  6. Weißkohl in eine Auflaufform geben, Buletten drauf legen und dann mit 600ml Flüssigkeit (ich habe saure Sahne mit Wasser, Salz, Pfeffer und Muskat vermischt, es sollte aber auch jede andere Form von fetthaltiger Soße schmecken) übergießen.
  7. nun ca. 25min im Ofen auf mittlerer Schiene überbacken. Ich habe nach 20min Käse hinzugefügt und die Form auf die oberste Schiene verfrachtet.

Schmecken lassen! Wie immer zum Abschluss ein Foto vom fertigen Produkt.

Photo-2015-10-22-19-28-49_2146

Ältere Beiträge Neuere Beiträge

© 2018 Kleine Beete

Theme von Anders NorénHoch ↑